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Mahnwachen für Japan

Mahnwache gegen Atomstrom (Luzern, 16.3.11)Wie schon am Dientag und gestern findet auch heute Donnerstag eine Mahnwache auf dem Luzerner Bahnhofplatz (beim Torbogen) statt. Um 18.00 Uhr, bei jeder Witterung.

Die Reaktorunfälle in Japan haben gezeigt, dass AKW als Energieträger nicht zu verantworten sind. Um ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern in Japan und gegen die unverantwortliche Risikotechnologie zu setzen, rufen die Jungen Grünen zu einer weiteren Mahnwache gegen Atomstrom auf.

Für den kommenden Samstag rufen die Grünen Schweiz, die Schweizerische Energiestiftung, NWA, Greenpeace und weitere Organisationen zudem zur Kundgebung «Energiewende JETZT!» auf. Um 13.00 Uhr auf dem Münsterplatz in Bern.
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Jeder Container zählt

Jeder Rappen zählt - auf dem Bundesplatz in Bern (15.12.)Letztes Jahr zum ersten Mal, für Malaria. Diesmal sind die Kinder, speziell als Kriegsopfer, im Fokus einer grossen Spendenaktion. Die Themen scheinen einigermassen willkürlich gewählt, aber sie sind völlig unpolitisch: Wer ist schon gegen die Unterstützung von Malariaopfern oder wer will schon gegen die Ausbeutung von Kindersoldaten sein? Gleichwohl hängen alle Probleme der Welt irgendwie immer zusammen mit der ungerechten Verteilung des Reichtums, den Folgen von Ausbeutung und Globalisierung. Aber das ist kein Thema bei der properen Aktion auf dem Bundesplatz, bei der alle Schweizer (auch solche ohne Pass) ihr grosses Herz demonstrieren dürfen, manchmal sogar mit den berühmten 15 Minuten Medienpräsenz. So können auf der Homepage alle Aktionen gemeldet werden, die man für Benefiz veranstaltet. Und fast jeder Mützenhändler, Männerchor oder Trachtenverein und viele Unternehmen zählen etwas auf. Heute ist jetzt auch noch der “Blaue Tag”, denn:

Die Schweiz bekennt Farbe. Zusammen machen wir Blau zur Farbe der Hoffnung. Hoffnung für Kinder, die in Kriegsgebieten aufwachsen müssen.

Warum blau plötzlich die Farbe der Hoffnung ist (und nicht grün)? Keine Ahnung. Scheint egal zu sein, Hauptsache die Party läuft auf allen Kanälen. Es ist mir auch im zweiten Jahr noch immer völlig unerklärlich, warum sich für eine Sammelaktion (für einen an sich sehr noblen Zweck) mehrere Moderatoren eine Woche auf dem Bundesplatz in einen Glascontainer einschliessen müssen. Ich versteh’ den Link zwischen Big Brother-Container-Voyeurismus und ernst gemeinter Glückskette-Sammelaktion nicht. Kann mir das jemand erklären? Dann teilt es mir bitte mit. Jede Antwort zählt.

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